Kochen & Backen
Kleine Spiralen des Glücks
Kaum ein Gebäck steht so sehr für Gemütlichkeit wie die Zimtschnecke. Der Duft von Zimt, Butter und Hefe macht jeden Tag ein Stück schöner.

Vielfalt im süßen Wirbel
Zimtschnecken sind mehr als Hefeteig und Zimt. Je nach Land und Laune entstehen kleine Kunstwerke: mal klassisch nordisch, mal schokoladig, mal mit dicker Zuckerglasur.
Jede Variante erzählt ihre eigene Geschichte. Allen gemeinsam ist der unverwechselbare Duft, der nach Zuhause riecht.
Rezept
Das Grundrezept: soft, süß und buttrig
12 Stück
ergibt das Rezept
2 Stunden
inklusive Gehzeit
200 °C
etwa 20 Minuten
Zutaten
Für den Teig
–
500 g Mehl
–
1 Würfel Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
–
250 ml lauwarme Milch
–
80 g Zucker
–
1 Ei
–
80 g weiche Butter
–
1 Prise Salz
Für die Füllung
–
100 g weiche Butter
–
80 g brauner Zucker
–
2 TL Zimt
Zubereitung
1.
Milch erwärmen, Hefe und Zucker darin auflösen. Mit Mehl, Ei, Butter und Salz zu einem glatten Teig kneten.
2.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.
3.
Zu einem Rechteck ausrollen, mit Butter bestreichen, Zucker und Zimt darüberstreuen.
4.
Von der langen Seite her aufrollen und in zwölf Scheiben schneiden. Noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
5.
Bei 200 °C etwa 20 Minuten goldbraun backen. Nach Geschmack mit Zuckerguss oder Hagelzucker verfeinern.
Energiespartipp vom Stadtwerk
Mit Umluft können Sie zwei Bleche gleichzeitig backen. Schalten Sie den Ofen ein paar Minuten vor Ende der Backzeit aus: Die Restwärme reicht für den Rest.
Varianten
Drei Klassiker

Köstliche Kanelbullar
Die schwedische Variante wird mit Kardamom verfeinert und mit Hagelzucker bestreut. Sie ist weniger süß und gehört zu jeder Fika, der Kaffeepause.

Mit Zuckerguss
Außen goldbraun, innen weich: Der Guss aus Frischkäse, Puderzucker und Vanille macht die amerikanische Variante besonders saftig. Am besten lauwarm servieren.

Mit Schokolade
Kakao, Schokostückchen oder Schokocreme in der Füllung ergänzen das Zimtaroma. Das Ergebnis schmeckt fast wie ein Dessert.
